Wagenknecht wirft AfD in TV-Duell mit Weidel fehlende Abgrenzung zu Höcke vor
Die BSW-Vorsitzende Sahra Wagenknecht hat der AfD und ihrer Co-Chefin Alice Weidel bei einem gemeinsamen Auftritt in einer TV-Sendung eine unzureichende Abgrenzung zum umstrittenen thüringischen AfD-Vorsitzenden Björn Höcke vorgeworfen. Der Rechtsaußen-Flügel der AfD unter Höcke sei in den vergangenen Jahren „immer stärker und immer mächtiger geworden“, sagte Wagenknecht am Mittwochabend im Sender „Welt“. Sie fügte in Richtung Weidel hinzu: „Ich halte für ein Problem, dass Sie irgendwann aufgehört haben, diese Leute zu bekämpfen, sondern sich mit ihnen arrangiert haben.“
„Das Problem ist, dass die Höckes inzwischen Ihre Partei dominieren“, sagte . Mit Blick auf mögliche gemeinsame Regierungskoalitionen in Ländern und im Bund zeigte sie sich daher skeptisch. „Ich will nicht, dass ein solcher Mann in diesem Land Macht bekommt“, sagte Wagenknecht. „Ich schließe eine Koalition mit Leuten, die im Neonazi-Sumpf verankert sind, natürlich aus.“ Eine solche Koalition wäre für Deutschland „nicht ein Gewinn, sondern eine Bedrohung“.
Wagenknecht